| | REVIEW | | Filminhalt |
| Nachdem ihre Adoptivmutter bei einem Raubüberfall erschossen wurde, schließen sich die ungleichen Brüder zusammen. Sie wollen Rache und nehmen die Sache selbst in die Hand. Obwohl sie damit die Auflagen der Polizei verletzen, stellen die Vier bei der Suche nach dem Drahtzieher des brutalen Mordes in Detroit ihr gesamtes ehemaliges Viertel auf den Kopf. Dabei erkennen sie: Es gibt stärkere Bande als Blutsbande. |
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| Label: | | Paramount Home Entertainment | | VÖ-Datum: | | 13.04.2006 | | Genre: | | Action/Thriller | | Regie: | | John Singleton | | Darsteller: | | Mark Wahlberg, Tyrese Gibson, André Benjamin, Garrett Hedlund, Terrence Howard, Josh Charles, Sofia Vergara, Fionnula Flanagan, Taraji P. Henson, Barry Shabaka Henley, Jernard Burks, Kenneth Welsh, Chiwetel Ejiofor | | FSK: | | 16 | | Laufzeit: | | ca. 104 min. | | Ton: | | Deutsch: Dolby Digital 5.1Englisch: Dolby Digital 5.1Türkisch: Dolby Digital 5.1 | | Untertitel: | |  | | Untertitel (HG): | |  | | Bildformat: | | 2.35:1 (anamorph) | | DVD-Typ: | | 1 x DVD-9 | | Regionalcode: | | 2 | | Verpackung: | | Amaray Case | | Extras: | | Trailer zum FilmAudiokommentar/eDeleted ScenesDas Design von „Vier Brüder“Die Herstellung von „Vier Brüder“Hinter der BruderschaftSchießerei im Mercer Haus |

| Bewertung des Bildes |
| | Die Schärfe ist knackig und nahezu makellos. Der Kontrast ist sauber und bietet jederzeit genügend Details, sowie einen satten Schwarzwert. Die Farbwiedergabe ist exzellent und präsentiert eine ausgewogene Palette von kühlen, gedämpften und geradezu (gewollt) blassen Farben für Außenaufnahmen, bis zu kräftigen und warmen Tönen für die Innenaufnahmen. Ab und zu tauchen mal ganz leichte Nachzieheffekte auf, aber die sind kaum augenfällig. Dropouts oder irgendwelche Verschmutzungen gibt es nicht. |
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Wertung: 95 %
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| Bewertung des Tons |
| | Grundsätzlich klingen die deutsche und die englische Fassung gleich. Beide Tonspuren sind überwiegend zurückhaltend und in ihrer Abmischung letztendlich etwas frontlastig. Die Musik und die Umgebungsgeräusche werden aus den hinteren Boxen nur recht verhalten und viel zu leise abgegeben, wodurch in diesen Momenten kein überzeugender Raumklang entstehen kann. Nur in den wenigen Actionszenen (Verfolgungsjagd, finale Schießerei am Haus) ist eine ordentliche Surroundaktivität zu vernehmen. Hier werden detailreiche Effekte präsentiert, die doch noch ein angenehmes, räumliches Klangbild kreieren. Der Subwoofer bleibt in beiden Spuren unter seinen Möglichkeiten. Er ist befriedigend und akzeptabel, mehr aber auch nicht. Es gibt optionale deutsche, englische und einige weitere Untertitel. |
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Wertung: 80 %
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| Bonusmaterial |
| | Neben dem Standard-Trailer, gibt es einen Audiokommentar des Regisseurs John Singleton, neun Deleted Scenes (ca. 10 min), sowie vier Featurettes, die zusammen ein passables ‚Making of‘ ergeben: ‚Das Design von „Vier Brüder“‘ (ca. 10 min) beschäftigt sich mit dem Look des Filmes, ‚Die Herstellung von „Vier Brüder“‘ (ca. 11 min) erzählt aus der Perspektive der beiden Drehbuchautoren, ‚Hinter der Bruderschaft‘ (ca. 10 min) erzählt von den Darstellern und ‚Schießerei im Mercer Haus‘ (ca. 4 min) erläutert die Aufnahmen zur größten Actionszene im Film. Alle Extras haben optionale deutsche, englische, sowie einige weitere Untertitel. |
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Wertung: 85 %
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| Fazit |
| FOUR BROTHERS (USA, 2005) ist ein direkter und schnörkelloser Rache-Thriller, der ohne große Umwege seiner Story folgt. Was eindimensional und langweilig enden könnte, geriet unter der versierten Regie von Regisseur John Singleton (BOYZ‘N THE HOOD, SHAFT, 2 FAST 2 FURIOUS), zwar etwas oberflächlich, aber mit schönen Schauwerten und unterhaltsamen Einlagen gesegnet, zu einem kurzweiligen Vergnügen. Erfreulicherweise ist er kompromisslos hart und in seiner Darstellung von Selbstjustiz ziemlich explizit, was ihn auch in dieser Hinsicht zu einem im besten Sinne altmodischen Film macht, der ganz bewußt im Stil der 70er daherkommt. Zugleich ist er auch ein Quasi-Remake des Westerns THE SONS OF KATIE ELDER (Die Vier Söhne der Katie Elder, Henry Hathaway, 1965). So wundert es nicht, wenn VIER BRÜDER ein urbaner und moderner Western wurde. Die Drehbuchautoren sprechen von Italo-Western als ihre Inspirationsquelle und der Regisseur sieht alte klassische, amerikanische oder Großstadt-Western wie DIRTY HARRY (Don Siegel, 1971) oder DEATH WISH (Ein Mann sieht Rot, Michael Winner, 1974) als Vorbild. Zum Vorteil gereicht es dem Streifen auch, daß er hervorragend fotografiert (Director of Photography: Peter Menzies, auch DIE HARD: WITH A VENGEANCE, HARD RAIN, THE GENERAL'S DAUGHTER) wurde und in abwechselnd ebenso kühle wie warme Erdtöne getaucht wurde und diese visuellen Reize angemessen mit netter Motown-Musik unterlegt wurden. Insgesamt mag FOUR BROTHERS kein Film sein, der einem langfristig im Gedächtnis bleibt oder tiefe Nachwirkungen herbeiführt, aber für den Moment und den kleinen Hunger zwischendurch, ist er sehr wohl empfehlenswert. Wer eine straighte und unkomplizierte Story oder stilisierte Bilder mag und bei Shootouts und Verfolgungsjagden feuchte Hände bekommt, ist hier sicher richtig. |
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Gesamtwertung: 75 %
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| Test-Equipment: | | | | DVD-Player: | | Panasonic DVD-RV 60 | | TV-Gerät/Beamer: | | Grundig MW 82-2690 | | Verstärker: | | Kenwood KRF-V 5010 | | Front-Speaker: | | Arcus Panorama ST | | Center-Speaker: | | Arcus Panorama CT | | Rear-Speaker: | | Arcus Panorama R | | Subwoofer: | | Arcus Panorama SB |



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