| | REVIEW | | Filminhalt |
| In einem japanischen Gefängnis kommt das Mädchen Yuki zur Welt. Ihr Leben wird nur ein Ziel haben: sich blutig an denen zu rächen, die einst die Familie ihrer Mutter Sayo zerstörten. Nach 20 Lehrjahren bei einem Krieger ist sie bereit, als Racheengel den vier Peinigern Sayos gegenüberzutreten. |
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| Label: | | Rapid Eye Movies | | VÖ-Datum: | | 15.02.2005 | | Genre: | | Action | | Regie: | | Toshiya Fujita | | Darsteller: | | Meiko Kaji, Toshio Kurosawa, Miyoko Akaza | | FSK: | | 16 | | Laufzeit: | | ca. 98 min. | | Ton: | | Japanisch Dolby Digital 2.0 Mono | | Untertitel: | |  | | Bildformat: | | (16:9) 2.35:1 anamorph | | DVD-Typ: | | 1 x DVD-5 | | Regionalcode: | | 2 | | Verpackung: | | Digipak | | Extras: | | Sonstige TrailerFotogalerieInterview/s |

| Bewertung des Bildes |
| Das Bild (2.35:1 anamorph) des rund 30 Jahre alten Films hat gewiß seine Schwächen. An dieser Stelle muß aber betont werden, daß R.E.M. sich auf dem richtigen Weg zu befinden scheint. Wer beispielsweise das Bild der Erstauflage von "Graveyard of Honour" mit "Lady Snowblood" vergleicht, wird feststellen, daß die Qualitätsunterschiede wirklich erheblich sind.
Neben einer gewissen Unschärfe ist es wohl der Kontrast, der hier am wenigsten gefällt. Er ist nicht nur ein wenig weich, auch erscheinen dunkle Szenen allzu dunkel, so daß man ab und zu Schwierigkeiten hat, etwas zu erkennen. Die Farben wirken etwas blaß, haben dabei jedoch den typisch japanischen Look, so daß man von einem hervorragenden Transfer sprechen muß. Dropouts und ähnliche Fehler sind nicht vorhanden. Ein Rauschen ist ebenfalls nicht zu erkennen.
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Wertung: 75 %
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| Bewertung des Tons |
| | Der Ton (Japanisch 2.0 Mono) klingt ziemlich kraftvoll und nutzt die in diesem engen Rahmen vorhandenen Möglichkeiten voll aus. Ab und zu macht sich ein Rauschen bzw. Knacken bemerkbar, möglicherweise die Folgen von Verzerrungen, da diese nur bei lautstarken Geräuschen oder Schreien vorkommen. Abgesehen davon kann man wirklich zufrieden sein. Optionale deutsche Untertitel werden angeboten. |
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Wertung: 45 %
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| Bonusmaterial |
| | Neben einer Trailershow und einer Bildergalerie findet man ein Interview mit Mark Schilling auf dieser DVD. Er hat ein Filmbuch über Yakuza-Filme geschrieben, und ist auch ein Kenner des japanischen Kinos im Allgemeinen. Mehrere Themen werden hier angerissen, alles bleibt leider ein wenig oberflächlich, da mit ca. 15 Minuten viel zu kurz.
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Wertung: 35 %
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| Fazit |
| Die Filmwelt scheint augenblicklich sehr mit dem Thema "Rachefeldzug" beschäftigt zu sein. Was "Der Graf von Monte Christo", der Vater aller Rachefeldzüge konnte, das durften andere ebenfalls: Ihre Familie oder ihr versautes Leben rächen oder aus anderen rachsüchtigen Motiven gehaßte Menschen ins Jenseits befördern.
"Lady Snowblood" ist ein typischer Vertreter dieses Genres und doch hat dieser Film mehrere Besonderheiten. Zunächst einmal sollte man sich hier einmal genau das Produktionsjahr ansehen: 1973! Ungewöhnlich auch, daß der Rächer nicht ein Mann, sondern ein Frau ist bzw. die Tochter der Frau, der Schreckliches angetan wurde. Die Story bekommt auf diese Weise einen besonderen Touch!
Der Film ist teilweise ultrabrutal. Was hier an Blutfontänen aus Extremitäten oder Körpern spritzt, ist kaum zu glauben. (Daß der Film ab 16 freigegeben ist, kann ich im übrigen nicht recht nachvollziehen.) Und immer werden diese kaltblütigen Morde von einer hübschen sexy aussehenden Japanerin begangen, der man so etwas überhaupt nicht zutrauen würde. Obwohl es bereits Schußwaffen gibt, zieht diese Frau durch die Lande wie ein Samurai mit einem Schwert, um ihr nicht genehme Männer mit demselben aus dem Weg zu räumen.
Die Story ist etwas verschachtelt, springt in den Zeitebenen hin und her, doch kommt der Plot nie ins Straucheln, bleibt mehr oder weniger gradlinig und richtet sein Augenmerk auf das Wesentliche. Hinzu kommt eine wunderschöne, manchmal auch etwas antiquiert wirkende Cinematographie.
"Lady Snowblood" ist zu spätem Ruhm gekommen, weil es heißt, Quentin Tarrantino habe sich hiervon für "Kill Bill" inspirieren lassen. Nun, wie man das Wort "inspirieren" in diesem Fall auslegen will, ist Ansichtssache. In der Tat lohnt es sich, "Lady Snowblood" allein deshalb zu sehen, nur um festzustellen, wie sehr sich Tarrantino an dem Film bedient hat. "Kill Bill" eine "Hommage" zu nennen, wäre sehr geschönt ausgedrückt. Der Plot wurde übernommen, wenn auch eine Nebenfigur in "Kill Bill", nämlich die von Lucy Liu gespielte "O-Ren Ishii" die eigentliche "Lady Snowblood" ist. Aber daß eine Frau mit einem Schwert durchs Land zieht, um diejenigen zu erstechen, die ihr Böses angetan haben, ist eine 1:1 Adaption von "Lady Snowblood". Das gleiche gilt für die Blutfontänen, die in "Vol. 1" ständig zu sehen sind oder die Ausbildung beim Meister zur Kämpferin, die "Lady Snowblood" durchläuft. Jede Idee und beinahe jede Szene wurde in "Kill Bill" verbraten, da kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus.
Wer "Kill Bill" mochte, wird "Lady Snowblood" lieben! Und da Originale meistens besser als Remakes sind, kann ich diesen japanischen Film Freunden des Genres uneingeschränkt empfehlen!
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Gesamtwertung: 80 %
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| Test-Equipment: | | | | DVD-Player: | | Pioneer DV-470-K | | TV-Gerät/Beamer: | | Panasonic TX 32PK25D 16:9 100 Hz | | Verstärker: | | Pioneer VSX-609 RDS | | Front-Speaker: | | Canton | | Center-Speaker: | | Canton | | Rear-Speaker: | | Canton | | Subwoofer: | | Canton AS 22 |



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